Tagebücher

Fehlerkorrektur

Band 1, S. 9, Eintrag vom 22.08.1910
 

Mary Irber: Rotschildt-Rotschilds Maitresse

Band 1, S. 21, Eintrag vom 28.08.1910
 

Im Augenblick stand der Mann in total andremanderm Licht vor mir,

Band 1, S. 28, Eintrag vom 30.08.1910
 

Mir ist der Mann aus andrenandern Gründen unsympathisch

Band 1, S. 28, Eintrag vom 31.08.1910
 

selbst wenn ich noch einen andrenandern Verlag bereit finden sollte

Band 1, S. 33, Eintrag vom 02.09.1910
 

daß ich nie teilnehmen durfte an Ausfahrten oder andrenandern Vergnügungen der Geschwister

Band 1, S. 49, Eintrag vom 12.09.1910
korrigiert ab 2. Auflage

Mir soll’s recht sein, obgleich es eigentlich sinnlos ist, KulturforschungenKulturforderungen als „modern“ zu spezialisieren.

Band 1, S. 55, Eintrag vom 15.09.1910
 

das gebe ich Heinrich Mann hundertmalhundertmals recht

Band 1, S. 55, Eintrag vom 15.09.1910
 

Berndl erzählte mir unter andremanderm

Band 1, S. 56, Eintrag vom 15.09.1910
 

Wessen Vater zuerst stirbt, zahlt dem andrenandern 1000 Mark zinslos bis zum Tode des andern Vaters.

Band 1, S. 63, Eintrag vom 20.09.1910
 

Nachts (ohne Fey) wir andrenandern noch lange im Bahnhof-Restaurant, wo ich ausführlich unsereunsre beiden Italien-Reisen erzählte.

Band 1, S. 74, Eintrag vom 25.09.1910
 

Spät kam Wedekind, der sich nach kurzer Begrüßung an einen andrenandern Tisch setzte

Band 1, S. 83, Eintrag vom 28.09.1910
 

die die freien Volksbühnen durch Lustbarkeitssteuern und Zensurschindereien kaputtkaput chikanieren möchte

Band 1, S. 93, Eintrag vom 02.10.1910
korrigiert ab 4. Auflage

Der „Vorwärts“ (von dem Münchner sozialdemokratischen Revolverblatt rede ich nicht) stände würdiger da, hätte er von vornherein jeden Angriff auf die Arbeiterverräter und die bezahlten Verbrecher inim Schutzmannshelm gutgeheißen.

Band 1, S. 94, Eintrag vom 03.10.1910
korrigiert ab 3. Auflage

Also ich will ehrlich sein, soweit ich es vonvor mir selbst nur kann, und ich will auch nicht vor einer Entblößung meiner Geschlechtlichkeit haltmachen.

Band 1, S. 101, Eintrag vom 07.05.1911
 

Außer andrenandern Briefen einer von einem anonymen „Freund“

Band 1, S. 132, Eintrag vom 28.05.1911
 

wo die andrenandern sehr viel Schnaps tranken

Band 1, S. 141, Eintrag vom 07.06.1911
 

Alle andrenandern fanden ihn völlig im Recht.

Band 1, S. 175, Eintrag vom 04.07.1911
korrigiert ab 2. Auflage

Es ist eine Lithographie, auf der allegorisch die Kämpfe in Spanien mit Ferrer dargestellt sind. Künstlerisch nicht mehrsehr bedeutend, doch aber kräftig komponiert und hingestellt.

Band 1, S. 178, Eintrag vom 05.07.1911
 

über die Familie Fehling, Emanuel BundeBenda und viele andre,

Band 1, S. 181, Eintrag vom 06.07.1911
korrigiert ab 4. Auflage

Abends Kegelbahn. Voll besetzt: Halbe, Roda Roda, Georg Queri, Meßthaler, Scharf, Anthes, Etzel, Wilm, Lahmeyer, BaarBaas, Stücklen, der Zeichner Schönpflug von der „Muskete “ als Gast, Jodocus Schmitz und ein Herr Brann oder so ähnlich, ein Freund Halbes.

Band 1, S. 184, Eintrag vom 08.07.1911
 

Gestern erschien nun in der „Münchner Zeitung“ eine Protesterklärung von ihm gegen die Aufführung der Operette „ThermidorThemidor“, deren Text er mit einem Herrn Steffan zusammen verfaßt hat, und die das Künstlertheater zur Aufführung angenommen hat.

Band 1, S. 188, Eintrag vom 10.07.1911
korrigiert ab 4. Auflage

Aber bei einem neuen Arzt war ich heut wieder: einem Dr. KleintjerKleintjes, Spezialisten für Harn- und Hautkrankheiten, der gleich um die Ecke Ludwigstrasse – Akademiestrasse wohnt.

Band 1, S. 201, Eintrag vom 18.07.1911
 

Das Gespräch ging hauptsächlich um Roda Roda, der anfängt, sich mit seiner „ThermidorThemidor“-Geschichte lächerlich zu machen.

Band 1, S. 210, Eintrag vom 23.07.1911
 

daß er keinen Vorschuß für ThermidoreThemidore bekommen habe.

Band 1, S. 211, Eintrag vom 24.07.1911
 

Gestern wollte sie mit den Strich-Brüdern zum „ThermidoreThemidore“.

Band 1, S. 253, Eintrag vom 22.08.1911
 

... trug mit zartem feinem Sopran Lieder zur GitarreGuitarre vor.

Band 1, S. 256, Eintrag vom 24.08.1911
 

hrenddessenhrenddem wurde es dunkel.

Band 1, S. 283, Eintrag vom 06.09.1911
 

Dann schrieb er mir von LeonLeoni aus, und bat um Aufklärung über den „Sozialistischen Bund“. “. Ich schrieb ihnihm ausführlich, sandte ihm „Sozialisten“ und sonstiges Material und bat um seinen Besuch, damit wir gemeinsam versuchen könnten, eine Bewegung à la Gruppe Tat von neuem in die Wege zu leiten.

Band 1, S. 296, Eintrag vom 12.09.1911
korrigiert ab 2. Auflage

Ein entzückendes frisches Mädel von der sympathischen Kitschigkeit der Lina Woiwode (die natürlich schöner ist) und der differenzierten Merkwürdigkeit der Tini SandersSenders (die natürlich ungeheuer viel häßlicher ist).

Band 1, S. 298, Eintrag vom 14.09.1911
 

So dient das Ehrenwort zu nichts andremanderm,

Band 1, S. 301, Eintrag vom 18.09.1911
 

Auch auf die „Freivermählten“ setze ich keine großene Hoffnungen mehr.

Band 1, S. 307, Eintrag vom 26.09.1911
korrigiert ab 4. Auflage

Im „Lapin agile“ ist der Sohn des péère Frédéric erschossen worden.

Band 1, S. 307, Eintrag vom 26.09.1911
korrigiert ab 3. Auflage

Da das Cabaret dort oben auf der butte in der Dalleszeit Johannes’ und mein ständiger Aufenthalt war, weckt mir das Ereignis allerlei merkwürdige Erlebnisse an den péère Frédéric, an die weißen Ratten, an den „Ratton“, den kleinen Maler, an Richmond Chandois, den famosen Charakterkerl, und an die ganze seltsame Pariser Bohême, die dort oben verkehrte.

Band 1, S. 310, Eintrag vom 29.09.1911
korrigiert ab 3. Auflage

Links die beiden Angeklagten, MoizesMojzes, ein dunkelhaariger Jude mit sehr intelligenten und energischen Zügen, der andre, ein gewisser Kowalschitsch, ein blöder Bauernlackl von total stupidem Ausdruck. Feierliche Verwarnung vor dem Meineid.

Band 1, S. 310, Eintrag vom 29.09.1911
korrigiert ab 3. Auflage

Links die beiden Angeklagten, Mojzes, ein dunkelhaariger Jude mit sehr intelligenten und energischen Zügen, der andre, ein gewisser KowalschitschKowatschitsch, ein blöder Bauernlackl von total stupidem Ausdruck. Feierliche Verwarnung vor dem Meineid.

Band 1, S. 328, Eintrag vom 09.10.1911
 

So verlor ich die Partie, wie alle andrenandern.

Band 1, S. 329, Eintrag vom 09.10.1911
 

als ich schon auf der andrenandern Straßenseite war,

Band 1, S. 336, Eintrag vom 16.10.1911
korrigiert ab 4. Auflage

Da er bei mir hierbei sehr freche Bemerkungen über Nohl machtmachte, schmiß ich ihn hinaus.

Band 2, S. 38, Eintrag vom 08.11.1911
 

Wir gingen in den „Simplizissimus“, wo ich ForcherForster Riessling bringen ließ und sie mit einem Wiener Schnitzel bewirtete.

Band 2, S. 46, Eintrag vom 17.11.1911
 

Paul Lindau, Schalom Asch, Lotte Fröhlich-Parsenow nebst Gatten, Max Fröhlich, Hubert, Manasse, der sich, wie er mir berichtete, von seiner Frau, meiner Hedwig Neufeld, getrennt hat, Dr. Haas, Wegener, Tiedke, Otto Gebühr und Frau, Alexander Eckardt (ein verrückter Schennis-Abend im C. d. W.), Felix PoppenbergerPoppenberg, Hollaender, Wassmann, Kurtz, Brann, mit dem ich täglich Billard spielte, Bubi Wolf, der von Ella durchaus abgesetzt ist, Berneis, die Eysoldt – herrlich wie immer, die Wellhöhner, Ewers, Ottmar Begas, und mittags regelmäßig Frl. Anita Hummel, sehr hübsch, aber von dumm-koketter Spitzigkeit.

Band 2, S. 51, Eintrag vom 21.11.1911
 

Im Lustspielhaus trat in der vorigen Woche eine junge Dame, ein Fräulein Vallida oder ähnlich – mit langem exotischem Namen – als Tänzerin auf und führte unter andremanderm, einem ausgesuchten geladenen Publikum, Nackttänze vor.

Band 2, S. 105, Eintrag vom 25.12.1911
 

Frau Luise öffnete mir die Tür, stellte mir ihre Kinder vor,

Band 2, S. 105, Eintrag vom 25.12.1911
 

[wie] was ich mit einiger Beklemmung bemerkte.

Band 2, S. 106, Eintrag vom 25.12.1911
 

eine Flasche Danziger Goldwasser in Original-Verpackung Packung

Band 2, S. 118, Eintrag vom 01.01.1912
 

Wir ließen bitten, und nun erschien eineine junge Dame von einer solchen Anmut, Schönheit, Liebenswürdigkeit, daß ich hingerissen war.

Band 2, S. 119, Eintrag vom 02.01.1912
 

J’espireespère, que vous me connaisserez un jour.

Band 2, S. 120, Eintrag vom 03.01.1912
 

Text von Leo KashnerKastner, Musik von Josef Snaga.

Band 2, S. 123, Eintrag vom 04.01.1912
 

Nachher ging ich kegeln. Das tat mir nach der Aufregung des Strindberg-Stückescks wohl.

Band 2, S. 123, Eintrag vom 04.01.1912
 

Ich überlege, ob ich ihn nicht wegen des „KainKains“ herankriegen sollte.

Band 2, S. 137, Eintrag vom 12.01.1912
 

Sehr bemerkt wurde es, daß Graf Du Moulin-Eckart, der altdeutschealldeutsche Professor und Agitator mich begrüßte und ziemlich lange im Gespräch mit mir vor der Loge stehn blieb.

Band 2, S. 144, Eintrag vom 18.01.1912
 

Trotz allem machte die unendlich schöne Sprache und das ergreifende Märchen des Dramas einen ganz tiefen Eindruck auchauf mich. Ich war sehr bewegt.

Band 2, S. 176, Eintrag vom 11.02.1912
 

VorVon einer Verlobung sei keine Rede.

Band 2, S. 180, Eintrag vom 14.02.1912
 

Dort sprach mich EichingerElchinger an, der Theaterkritiker der M.N.N., den ich viele Monate lang nicht sah. Amüsant ist, daß grade heute im »Kain« (dessen Nr. . 11 mir vor einer Viertelstunde gebracht wurde) ein Theaterartikel steht, in dem ich die Referenten, speziell natürlich auch EichingerElchinger, wieder hart angreife.

Band 2, S. 213, Eintrag vom 11.03.1912
 

Ebenso will ich zu Speidel, da mir MiaMi – ich war in der vorigen Woche einmal zu Tisch bei Waldaus – gesagt hat,

Band 2, S. 213, Eintrag vom 11.03.1912
 

Wir unterhielten uns viel über Kunst, besonders über die „Blaue Reiter“-Ausstellung bei Goltz, über die Kubisten und Futuristen, die ich verteidigteverteidige,

Band 2, S. 214, Eintrag vom 12.03.1912
 

Gestern war wieder mal ein besondererbesonders hübscher Abend in der Torggelstube.

Band 2, S. 214, Eintrag vom 12.03.1912
 

Dumke saß da, Rosenthal, Strauß, Fuhrmann und Frau, Futterer, Gotthelf, Hagen (von der „Bonbonnière), noch eine Freundin der Holl und FeuchtwangerFeuchtwangers.

Band 2, S. 214, Eintrag vom 12.03.1912
 

Futterer porträtierteportraitierte wieder einige der Gesellschaft aufs Tischtuch,

Band 2, S. 214, Eintrag vom -1.ß.1912
 

Es war soviel Besuch bei „Se. Exzellenz“, daß ich nicht warten wolltemochte.

Band 2, S. 219, Eintrag vom 17.03.1912
 

Es war im Jahre 1901 derein Aufsatz

Band 2, S. 219, Eintrag vom 17.03.1912
 

um die üble Gepflogenheit der Behörden, bei Frauen, die heiratetenheiraten, den Titel des Vaters als Stand anzugeben,

Band 2, S. 219, Eintrag vom 17.03.1912
 

Auch er, Kampffmeyer, der diesen Artikel angenommen hattehabe, habe nichts davon geahnt.

Band 2, S. 227, Eintrag vom 20.03.1912
 

vielleicht empfände ich einen Hauch von Gutem, daß ihr Name mit uns[?] mir so identifiziert werde.

Band 2, S. 227, Eintrag vom 20.03.1912
 

die alten Zeitungen aufzustöbern, in denen vielleicht etwas dardrüber steht.

Band 2, S. 228, Eintrag vom 20.03.1912
 

Ich hatte eben meine Eintragung in dasdies Heft beendet

Band 2, S. 236, Eintrag vom 25.03.1912
 

Margrit KopmannHopmann, die Freundin des verreisten jungen Grafen Keyserling.

Band 2, S. 242, Eintrag vom 30.03.1912
 

Auch Herr Wild war da und bei ForcherForster Riesling bestatteten wir die Leiche unseres Schmerzenkindes.

Band 2, S. 255, Eintrag vom 06.04.1912
 

Die WaidsmannslusterWaidmannsluster und Tante Rosel aus Graz waren gestern schon mit Glückwünschen da, heute nun alle meine Geschwister, außer Joëls.

Band 2, S. 257, Eintrag vom 07.04.1912
 

Heut kam ein Brief von Grethe und Julius aus Lübeck. Die beiden größeren Jungen hatten mit drangeschrieben. Der älteste, Walther, hat nächste Woche „BarmitzwahBarmitzwoh“. Ich muß ihm was schenken, und werde wohl eine hübsche Lenau-Ausgabe billig zu erwerben suchen.

Band 2, S. 281, Eintrag vom 24.04.1912
 

Er verspricht sich von dem Gefängnistagebuch keinen nennenswerten Absatz und der Rechtsanwalt Dr. GeierGeiss, ...

Band 2, S. 313, Eintrag vom 14.05.1912
 

Heut mußte ich schon früh aus dem Bett, da um 10¼ Uhr in der Au Termin angesetzt war wegen der Bahnhofsgeschichte am 2129. Februar.

Band 2, S. 365, Eintrag vom 24.06.1912
 

Sie holte mich um ¾ 10 in der Frühe ab, und wir fuhren nach Seefeld-RechendorfHechendorf.

Band 3, S. 20, Eintrag vom 03.07.1912
 

Er habe einen Freund, namens Aloys ten DrinkBrink, der in Salzburg lebe.

Band 3, S. 28, Eintrag vom 10.07.1912
 

Mein ganzes Leben scheint mir in sehr[?] neue gute Bahnen zu biegen. – Geliebte!

Band 3, S. 29, Eintrag vom 12.07.1012
 

Jenny! . Das hätte ich doch nicht für möglich gehalten, daß ich noch einmal so von innen her würde lieben können. Mein ganzes Dasein ist verändert, das L[...]bildWeltbild verschönt, ich selbst komme mir ansehnlicher und besser vor. – Ob sie mich liebt, ? ich weiß es nicht sicher,

Band 3, S. 75, Eintrag vom 17.08.1912
 

Die beiden brachten mich im Auto zur Torggelstube, wo gepokert wurde: Rössler, Gotthelf, Strauß, Charlé, Bernauer, EyslerEyssler.

Band 3, S. 114, Eintrag vom 29.09.1912
 

Da sie so hübsch war, die graziöse kleine Polin, sagte ich gleich Ja, und sie bestellte mich zum andern TagTage zu Herrmann StuckStruck aufs Atelier.

Band 3, S. 145, Eintrag vom 04.08.1914
 

In ganz engen Kurven überflog er in großer Höhe etwa die Türkenkasernenrkenkaserne.

Band 3, S. 146, Eintrag vom 04.08.1914
 

Es war ein unschuldigermächtiger Vogel gewesen,

Band 3, S. 165, Eintrag vom 20.08.2014
 

Danach ist Kurt Tarrasch in Berlin gestorben, der hübsche junge liebe Mensch, und Dr. Weill, der sozialdemokratische ReichtagsabgeordneteReichstagsabgeordnete von Metz, der mir im vorigen Jahr bei sich Quartier gab, sei wahnsinnig geworden.

Band 3, S. 251, Eintrag vom 01.10.2014
 

HewigHedwig Putz versetzte mich gestern, was mir angenehm war.

Band 3, S. 258, Eintrag vom 07.10.1914
 

Friedl kam, ich telefonierte Wahl an und machte mit ihm aus, daß ich heute mit dem Mädel hinkommen soll, um die GitarreGuitarre zu holen.

Band 3, S. 383, Eintrag vom 18.12.1914
 

Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, ist das der größte Sieg dieses ganzen KriegsKrieges,

Band 3, S. 383, Eintrag vom 18.12.1914
 

Ich flehe, daß sie die eines erhöhten Friedensbedürfnis[ses] rfnisses sei.

Band 3, S. 383, Eintrag vom 18.12.1914
 

Die Sinnlosigkeit der gegenseitigen SchieAbschießerei muß ja den Menschen,

Band 3, S. 383, Eintrag vom 18.12.1914
 

denen garnichts ferner liegt als Kriegslust und politische GedankenFreibeuterei.

Band 3, S. 384, Eintrag vom 18.12.1914
 

Was in den Karpathen vorgeht, ist absolut unerfindlichunerforschlich.

Band 4, S. 11, Eintrag vom 02.01.1915
 

Rechnet man die Gefangenen hinzu, so ist also die erste Million aus den Kampfreihen ausgeschiednerausgeschiedener deutscher Soldaten längst überschritten.

Band 4, S. 57, Eintrag vom 30.01.1915
 

Dann hat sie wenigstens ein Dach über dendem Kopf, hat zu essen und ärztliche Behandlung. Ich fürchte nur, das arme MädchenMariechen wird lieber alle möglichen Hochstapeleien verübentreiben, als sich ernstlich zu nützen.

Band 4, S. 58, Eintrag vom 31.01.1915
 

(die Theaterdirektoren, die behaupten, aus dem Vorsprechen Talent oder NichtkNichtskönnen ermessen zu können, lügen)

Band 4, S. 58, Eintrag vom 31.01.1915
 

weil es nicht ganz frei ist von dem quietschigengnietschigen ZischenZiehn des Heidelberger Dialekts.

Band 4, S. 58, Eintrag vom 31.01.1915
 

Nachher Vorträge von und über Kleist (Gedichte, ) an denen sich Ziegel, Frl. Andor und Kalser (der am besten) beteiligten.

Band 4, S. 101, Eintrag vom 06.03.1915
 

stets auf der Lauer, den andrenandern auf unerwünschte Empfindungen festzulegen

Band 4, S. 177, Eintrag vom 05.05.1915
 

und zwar par ordre dedi Muffti ohne Kritik und Kommentar

Band 4, S. 297, Eintrag vom 02.08.1915
 

Vorher hatte ich mit Minna einen Spaziergang gemacht, über die Mühlentoranlagen, Wall, am Dom vorbei, Obertrave Einblick in verschiedene alte Gänge, und schließlich über die Anlagen der alten Bahnlinien zurück hierher.

Band 4, S. 354, Eintrag vom 02.09.1915
 

an alle die[?] verrückten Deutschen dort,

Band 4, S. 355, Eintrag vom 04.09.1915
 

Zwischen den Flegeleien dieses DokumentsDokumentes liest derdas geübtere ζῷον πολιτικόν ja auch etliches heraus,

Band 4, S. 357, Eintrag vom 04.09.1915
 

Im Jahre 1949: Förderationderation deutscher Republiken sozialistischer Art und Einrichtung.

Band 4, S. 426, Eintrag vom 30.10.1915
 

Daher die etwas überstürzten neuesten Maßnahmen des Bundesrats

Band 4, S. 430, Eintrag vom 31.10.1915
 

Außerdem bin ich noch ganz im Zweifel darüber, wie ich die zuverlässigen Leute finde, die den Versuch auf die Gefahr hin, verprügelt und verhaftet zu werden, unternehmen mögen, und wie ich selbst dabei völlig im HindergrundeHintergrunde bleiben kann.

Band 5, S. 12, Eintrag vom 21.12.1915
 

Jedenfalls steckt eine höhere Sittlichkeit darin, den Tyrannen aus dem Wege zu räumen, als par ordre dedi Muffti auf ebenfalls gezwungene Unbekannte zu schießen, gegen die man im Herzen nichts Böses empfinden kann …

Band 5, S. 23, Eintrag vom 30.12.1915
 

die diese Bedingungen wirklich als die der deutschen Regierung annehmenannahmen.

Band 5, S. 23, Eintrag vom 30.12.1915
 

Ich schwieg[?] und dachte mir,

Band 5, S. 24, Eintrag vom 30.12.1915
 

Wie sich nun das Ausland zu diesem Versuchs-ballonVersuchsballon verhalten wird, ist noch nicht zu erraten.

Band 5, S. 140, Eintrag vom 31.03.1916
 

Darin mag L. wohl recht haben, daß es desden meisten Separatisten unter den Sozialdemokraten nicht um Frieden und Menschenglück zu tun ist, sondern um Politik und Partei.

Band 5, S. 157, Eintrag vom 18.04.1916
 

Daß ich gestern vergaß, Ströbel von dem Aufschub der Zusammenkunft zu verständigen, sodaß er wahrscheinlich vergeblich zuzur Stelle – in Haases Büro – war, ist mir besonders peinlich.

Band 5, S. 193, Eintrag vom 08.05.1916
 

dann werden die ganze Städte ecrasierenden Giftbomben in Aktion treten, für die Graf Zeppelin den preußischen Abgeordneten vorgeschwärmt hat, dann erhält die Formel des Abgeordneten BaumeisterBacmeister Geltung: „Was vors Rohr kommt, wird torpediert“,

Band 5, S. 319, Eintrag vom 10.09.1916
 

Umgekehrt haben Bulgaren und Deutsche gemeinsam die Offensive gegen Rumänien vom Süden her aufgenommen und haben bei der Eroberung der Dobrudscha vor einigen Tagen die Festung Tutrakan erstürmt, weswegen drei Tage lang par ordre dedi Muffti geflaggt wurde.

Band 6, S. 247, Eintrag vom 24.06.1919
 

Der StaatswaltStaatsanwalt hat ... rasch und entschieden zuzugreifen

Band 6, S. 247, Eintrag vom 24.06.1919
 

mir hat die Verhaftung desdas Leben gerettet

Band 7, S. 342, Eintrag vom 22.10.1920
 

Die Verwaltung lehnte den 4. „HanslHausl“ grundsätzlich ab

Band 7, S. 349, Eintrag vom 31.10.1920
 

Das ReichgesetzReichsgesetz (§ 17 St. G. B.) läßt wohl die Beaufsichtigung der Beschäftigung der Festungsstubengefangenen zu,

Band 9, S. 124, Eintrag vom 20.07.1921
 

Egensperger sitzt wieder in Einzelhaft, weil er einem Gefängnissträfling (HanslHausl) Zigaretten zugesteckt hat

Band 9, S. 267, Eintrag vom 24.09.1921
 

Ich habe aber noch keinen Anlaß, meine Ansicht umzusteckenumzustuken.

Band 9, S. 305, Eintrag vom 19.10.1921
 

Vielleicht ist der Vorstand auch durch die LektionLektüre meiner Eingabe besorgt geworden und bereitet vorsorglich alles für die möglichen Eventualitäten vor.

Band 9, S. 309, Eintrag vom 21.10.1921
 

Wollenberg ist mal wieder in Einzelhaft, wieder wegen einer Zigarette, die er dem HanslHausl zugesteckt hat.

Band 9, S. 331, Eintrag vom 28.10.1921
 

Radbruchs Berufung zum Reichsjustizminister macht natürlich im Hause seineneinen Mordseindruck.

Band 9, S. 344, Eintrag vom 01.11.1921
 

Hoffentlich werden die beiden Jungs noch gescheit, ehe sie sich kaputtkaput gemacht haben.

Band 9, S. 355, Eintrag vom 04.11.1921
 

das sterotypestereotype Rätselraten

Band 9, S. 388, Eintrag vom 20.11.1921
 

denen eben der Leib kaputtgeschossenkaputgeschossen war

Band 9, S. 390, Eintrag vom 22.11.1921
 

ein Reichsgesetz, um diedas kein ReservatrechtbajuwarReservatrechtsbajuwar sich herumdrücken kann

Band 9, S. 479, Eintrag vom 09.01.1922
 

die Abschrift des Duskeschen VerteilungplansVerteilungsplans

Band 10, S. 161, Eintrag vom 07.04.1922
 

RamseyRamsay Macdonald hat sich als beredter Dolmetsch Lloyd Georges bewiesen,

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